Warum macht die Kartoffel dick?

Nun haben wir eine Studie, die beweist, dass Richtig ist, was wir schon lange wissen: Die einen dürfen Kartoffeln essen, so viel sie wollen – und nehmen nicht zu. Und den anderen springt die Kartoffel sofort auf die Hüfte. Zumindest die Dritte.
Warum? Das fanden Forscher der Universität von Wisconsin-Madison im Mäuseversuch heraus. Es liegt an einem Lebergen. Das Gen SCD-1 in der Leber sorgt dafür, dass ein Zuviel an Kohlenhydraten in Fett umgewandelt wird. So ein Gen haben wir auch im Fettgewebe. Und dieses Gen kann unterschiedlich aktiv sein: faul. Normal. Fleißig. Ein bisschen Hintergrund: Der Körper wandelt Kohlenhydrate aus Zucker, Kartoffeln, Brot, Früchten, etc. in die Kohlenhydrat-Energie-Speicherform Glykogen um, das dann in der Leber und den Muskelzellen gespeichert und wenn der Blutzucker sinkt freigelassen und verbrannt wird. Im Gehirn, wie im Muskel. Sind diese Speicher voll, verwandelt der Körper den Überschuss an Zucker und Stärke in Fett um, das er im Fettgewebe ablagert. Wie effektiv der Körper dies tut, hängt, wie gesagt, von der Aktivität des Gen SCD-1 ab. Dicke Menschen haben, so vermuten die Forscher, ein sehr fleißiges SCD1-Gen.
Was tun? Ganz einfach: Nicht acht Mal am Tag in den Brotkorb greifen, sich an Kartoffeln satt essen, wie Ernährungsberater heute noch empfehlen. Kohlenhydrate genauso wie tierisches Fett in Maßen genießen. Und: GLYX-niedrig essen. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, wie Gemüse, Milchprodukte, saures Obst, Vollkornnudeln, -brot, -reis & Co, so dass Zuckermolekülchen in kleinen Portionen in der Leber ankommen. Dann schaltet das Gen auch nicht auf Akkordarbeit. Nahrungsmittel mit hohem GLYX aktivieren das Gen. Also alles mit Zucker und Stärke drin, vor allem industriell Verarbeitetes, landet zum Großteil in der Fettzelle. Es gibt noch eine Möglichkeit: Aktiver als das Gen sein. Sich viel bewegen. Dann verbrennen die Muskeln den Kohlenhydratüberschuss. Und, auch das ist neu: Im Gehirn steigt VGF an. Ein natürliches Antidepressivum. Das muntert auf, schenkt Antrieb, verbessert den gesamten Stoffwechsel, macht die Nervenzellen flexibler… Das fanden US-Forscher kürzlich an Mäusen heraus, die in einem Laufrad sporteln durften.

Bis bald,
herzlichst
Marion Grillparzer

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