Das Aber-Fasten

 

Ich hatte schon immer ein großes Problem mit den Menschen, die zuhören … und dann ein gewaltiges „Aber“ in den Raum stellen. ABER! Batsch. Lebensbremse angezogen. Mauer aufgebaut. Elan erstickt. Freude genommen. Nun habe ich auf meedia.de gelesen, dass diese armen Abermenschen eigentlich erst einmal und hauptsächlich sich selbst im Weg stehen.
ABER … und dafür gibt es eine einfache Lösung: Bernard Roth, Professor an der Universität von Stanford verspricht, man müsse nur zwei Wörter aus seinem Vokabular streichen, und schon kreuzt der Erfolg viel lieber den Weg. Denn es sind die Wörter, die unser Gehirn davon abhalten, dass wir ein Ziel erreichen. Und wie soll es anders sein, Prof. Bernard Roth empfiehlt, dass man als allererstes das Wort ABER streichen soll. Und es durch UND ersetzen.
Ich möchte ja gerne Yoga machen (jammer) aber (jammer) ich habe viel zu viel zu tun.
Mit „und“ hört es sich dann folgendermaßen an: Ich möchte gerne Yoga machen und ich habe viel zu viel zu tun. Das steht dem Yoga nun nicht mehr im Weg. Das Gehirn verbindet nämlich die beiden Situationen und sucht eine Lösung, wie man beide Ziele erreichen kann. Wie ich zum Beispiel. Ich setze mein Yoga morgens vor das viel zu viele Arbeiten. Das geht dann viel schneller – und ich gewinne Zeit für den nächsten Morgen vor dem viel zu vielen Arbeiten für das „Und-Yoga“.
Das zweite Wort, dass man auf der Lebenserfolgsleiter hinter sich lassen sollte ist „müssen“.
Müsser sind immer Opfer. Sie werden von anderen, von Situationen degradiert nicht selbst entscheiden zu können. Nonsens. Ich muss noch Arbeiten (jammer, Opfer). Ich will noch was fertig machen (mit seiner Lebensrolle zufriedener Selbstentscheider). Diesen Ansatz nennt man übrigens Design-Thinking (Hinterfragen automatisierter Denkprozesse, neue Lösungsansätze kreieren).
Mit diesen beiden Ersatz-Worten kommt man viel besser durchs Leben, polt sein Gehirn um auf mehr Zufriedenheit – und macht einen besseren Eindruck auf andere Leute. Löst Probleme schneller. Ist erfolgreicher mit allem, was man so tut.

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Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

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