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30. Juli 2010
Ich freu mich so. Meine Mitarbeiterin, also unsere Glyxforum-Betreuerin Cora kriegt ein Baby. Da muss ich natürlich immer mal wieder fragen, wie es dem Mitbewohner geht. Heut hat sie geschrieben:
“Sein Appartement ist eigentlich noch ganz klein – sieht noch nicht nach schwanger aus, hab bisher auch kaum was zugenommen, obwohl das Wetzsteinle da drin einen ganz schönen Hunger hat und umso mehr wächst.
Gestern war wieder Baby-TV: Jetzt hat sich der kleine weiße Blubber mit ∏ cm schon zu einem 9 cm großen Wesen mit Ärmchen, Beinchen, Augen, Nase, Mund und Schluckauf gemausert.
Und zum Glück lässt langsam auch die Müdigkeit nach, die mich in den letzten Wochen ganz schön fertig gemacht hat. Der Hunger ist aber geblieben. Ich hätte es ja nie für möglich gehalten, aber der Körper sagt einem schon ziemlich genau, was er haben will. Zur Zeit sind deftige, salzige Sachen hoch im Kurs, Süßes lässt mich völlig kalt. Fleisch und Fisch werden auch gerne verlangt. Absolutes Lieblingsessen vom Mitbewohner ist grade: Gelbwurstbrot mit süßem Senf – das ess ich normal vielleicht einmal im halben Jahr, zur Zeit kommt das wesentlich öfter vor. Aber für irgendwas wird’s wohl gut sein …
… und wenn das Würmle nur merkt, dass das so gar nicht glyxlich ist, bis aufs Vollkornbrot, das unter der Wurst und der Butter liegt. Zum Glück mag’s ja auch Gemüse, Obst, Müsli und Milchprodukte aller Art – ist anscheinend also doch ein GLYX-Baby, eben mit einer Gelbwurstbrot-Leidenschaft.”
Und ich denke die Gelbwurstbrot-Leidenschaft macht ganz einfach die Leidenschaft für Bewegung wett! Das kleine Wetzsteinchen hat nämlich schon einen Triathlon mitgemacht.
Bis bald,
herzlichst eure
Marion Grillparzer
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27. Juli 2010
Heute hab ich ein wunderschönes Lob bekommen. Das muss ich einfach herzeigen
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27. Juli 2010
Täglich grüßt das Murmeltier. Manchmal meine ich meinen Augen nicht zu trauen, wenn schon wieder im GLYX-Forum steht: “Ich hab Angst vor Carbs, Fett, Kalorien …” Das macht mich rasend! Wie kann man Angst vor seinem Essen haben? Ich hab noch nie einen Hamster, eine Katze, einen Hai gesehen, der Angst vor dem Essen hat. Das gibt’s nicht im Tierreich. Das gibt’s nur in unseren wirklich extrem dummen Köpfen. Und ich erzähle es jetzt zum hundertsten Mal was passiert, wenn man Angst vor dem Essen hat. Nix anderes, als wenn man Angst vor einem Hai hat. Dann schüttet der Körper Stresshormone aus. Die bauen die Zuckervorräte im Körper ab, die gehen ganz schnell ins Blut. Der Blutzucker steigt. Insulin steigt. Und dieses Hormon stoppt den Fettabbau. Wer seine Diät nicht mag. Gefrustet ist. Der tut also theoretisch nichts anderes als den ganzen Tag Zucker essen. Ein Pfund Zucker in den Blutkreislauf schicken. So viel Insulin locken … deswegen macht Stress dick. Machen schwere Gedanken dick …
Und deswegen gibt es die GLYX-Diät. Die ist xunt, die kann man individuell auf sich zuschneiden, so dass einem das Leben, das Essen Spaß macht. Doch da muss man ein Buch dafür lesen.
Herzlichst,
bis bald
Marion Grillparzer
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26. Juli 2010
Loveparade … ein Fest der Liebe, des Friedens. Und trotzdem bricht Panik aus. 19 Menschen müssen sterben. Ersticken in der Menschenmasse. 400 Verletzte. Darüber muss man weinen. Welch Schrecken für die Angehörigen. Immer wieder kommt es bei Massenveranstaltungen zu solch grauenhaften Tragödien. Jeder von uns kann mitten drin stecken. Wie soll man sich verhalten?
Professor Hans Anton Adams rät in der Ärzte-Zeitung: “1. Einen kühlen Kopf behalten. 2. Niemals gegen den Strom schwimmen. Man kann im Strom nach Steuerbord oder Backbord schwimmen und versuchen in eine sichere Zone zu kommen.”
Ganz wichtig: Ein einziger Mensch, dem es zu eng wird, kann so eine Massenpanik auslösen. Jeder mit klarem Kopf, muss einen, der in Panik gerät beruhigen, isolieren …
Bleibt xunt,
herzlichst Eure
Marion Grillparzer
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16. Juli 2010
Na endlich. Endlich mal wieder ein Rezept von Cora … :
Und noch mehr Pfirsich … Wo wir gerade beim Thema sind – diesen Salat hab ich neulich kreiert und wollte ihn Euch nicht vorenthalten. Schmeckt toll an Sommerabenden, wie wir sie zur Zeit hier haben, und liefert gleichzeitig jede Menge Vitamine, Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe – lauter Sachen zum Glyxen halt!
Für 2 Personen
1/2 Kopf Eichblattsalat
1 kleiner Kopf Radicchio
1 Pfirsich
150 g Schafkäse (Feta)
2 Lachsfilets mit Haut (ca. 300 g)
1 EL Zitronensaft
Meersalz
Pfeffer
12 schwarze Oliven
2 EL Aceto Balsamico
5 EL Olivenöl
2 TL Agavendicksaft
1/2 TL Thymianblättchen (am besten frische, getrocknete gehen aber auch)
1 Den Eichblattsalat zerpflücken. Die Blätter von den harten Stielen befreien und in mundgerechte Stücke zupfen. Die Salatblätter waschen, trocken schleudern und auf zwei großen, tiefen Tellern anrichten.
2 Den Radicchio längs halbieren, den Strunk keilförmig herausschneiden und die Salathälften quer in Streifen schneiden. Salat waschen und trocken schleudern. Den Pfirsich waschen, halbieren, entsteinen und in schmale Spalten schneiden. Den Feta würfeln oder grob zerbröckeln.
3 Die Lachsfilets kalt abspülen, mit Küchenpapier gut abtrocknen, dann mit dem Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Oliven und Fetawürfel auf dem Eichblattsalat verteilen.
4 Aceto Balsamico, 4 EL Olivenöl und 1 TL Agavendicksaft miteinander verrühren, salzen und pfeffern. In einer großen Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen, die Lachsfilets mit der Hautseite nach unten ins heiße Öl legen und ca. 5 Min. bei mittlerer Hitze braten, bis die Haut schön kross und leicht gebräunt ist. Dann den Fisch wenden und noch mal 2 Min. braten, mit Thymian würzen. Die Lachsfilets aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
5 Radicchiostreifen und Pfirsichspalten in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. anbraten. Den restlichen Agavendicksaft dazugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.
6 Pfirsich-Radicchio-Mischung und die gebratenen Lachsfilets auf dem Salat anrichten und das Dressing darüberträufeln. Schmeckt ganz pur oder mit Vollkornbaguette dazu.
Guten Appetit
Eure Cora
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15. Juli 2010
Gestern war mein Freund Jörg da. Und der litt lange Zeit ganz arg unter Asthma - und tut das sichtbar aufeinmal kaum mehr. Das hat mich natürlich interessiert warum. Ja, hat er gemeint, da hätten schon viele Ärzte dran rumkuriert - was er schon gesprüht und gesprayt hätte … Schließlich war es ein naturheilkundlich versierter Zahnarzt, der fand heraus: seit Jahren entzündetes Zahnfleisch. Das wurde behandelt, das Immunsystem mit Vitalstoffen unterstützt - und mit der Entzündung schwand das Asthma. Und Jörg braucht nur noch ganz selten mal ein Spray. Xunt, gell?
Bis bald
herzlichst
Marion Grillparzer
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14. Juli 2010
Na ja, ich weiß gar nicht ob ich das jetzt schreiben soll. Weil es ja nicht gerade die Eigen-Werbung ist, die man so von einer Grillparzer erwarten könnte. Aber ich tue es jetzt halt mal. Weil ich halt auch ehrlich bin. Gestern abend hat mich meine Tierärztin gefragt, ob ich mich denn hätte Liften lassen, ich würde so gut aussehen. Mittlerweile muss ich schon lachen darüber. Alle fragen mich, warum ich denn jetzt so gut ausgucke. Und wisst ihr, warum ich das tue? Weil ich vier Kilo zugenommen hab, 55 Kilo wiege, bei 1,64 cm ist – das schon ein bisschen mehr. Sichtbar mehr. Und eigentlich müsste ich mich in die Ecke setzen und weinen. Fast zehn Prozent Gewichtszunahme. Ne. Ehrlich gesagt fühle ich mich ziemlich wohl. Ich denke es ist xunt, dass man ab einem gewissen Alter ein wenig mehr nette Rundungen hat. Die schützen einen nämlich! Und polstern so schön die Fältchen aus …
Bis bald
herzlichst
Marion Grillparzer
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11. Juli 2010
Es hat hier 35 Grad auf meiner Insel. Die Grillen zirpen. Ich lieg mit Tess Gerritsen im Schatten auf dem Liegestuhl. Und genieße. Neben mir ein Glas Lebensfreude pur.
Gestern brachte mir Jaime einen Sack Pfirsiche aus seinem Garten. Und die hab ich heute morgen klein geschnitten und im Mixer püriert. Ein paar Becher Joghurt drunter gerührt und ins Tiefkühlfach getan. Und das genieße ich gerade und wollte es nur kurz erzählen – weil es ist sooooo xunt.
Herzlichst
bis bald
Marion Grillparzer
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7. Juli 2010
Ich bekam diesen Brief. Den möchte ich den Xunt-Lesern nicht vorenthalten. Er enthält nämlich eine Super-Nachricht: Man kann Diabetes wegessen. Im All-You-can-eat-Urlaub!
Sehr geehrte Frau Grillparzer,
in mühevoller Klein/falsch/Essarbeit habe ich mich von damals 83 kg auf insgesamt 125 kg innerhalb von 25 Jahren “hochgearbeitet”. Ich hatte mich schon lange damit abgefunden, dass das so weitergeht (Bluthochdruck war vorhanden)– bis ich den berühmten Tritt in den Hintern bekam.
Mein Arzt meinte, ich wäre ein Kandidat für Diabetes Typ 2, was ich bis dato nur vom Hörensagen kannte. Nach Blutabnahme und Test, wurde Diabetes festgestellt.
Der erste Termin beim Arzt führte zum Verschreiben von Tabletten, um kurzfristig dagegenzuwirken. Meine Frage: “Was kann ich tun?”beantwortete der Arzt mit “abnehmen!”. Da war mir das Thema aber schon zuwider, weil es ja über 20 Jahre nicht geklappt hatte.
Ärgerlich wurde ich in der Apotheke, wo ich schnell begriff, womit man als Pharmaunternehmen noch richtig Geld verdienen kann. 4.- EUR pro Tag an Medikamentenkosten motivierten mich genug, um erneut zum Arzt zu gehen.
In dem über 45-Minütigen Gespräch erklärte er mir wie man zunimmt (obwohl ich da schon Profi war ), was aber die Umsetzung des Prozesses für mich einfach machte. Es fiel das Wort “Glyx-Diät” – das ich mit “wieder eine Diät” wegbügeln wollte. Der Arzt erklärte mir die Unterschiede, und ich hatte ja nichts mehr zu verlieren.
Von vergangenen Diäten zur Skepsis erzogen, „investierte“ ich 6.99 Euro in den GLYX- Kompass. Start der Diät war nicht „morgen“, wie bei allen anderen, sondern erst im kommenden Sommerurlaub (August 2009) – zwei Wochen später. Im Urlaub, der ein “all you can eat” Urlaub war. Alle Welt lacht an dieser Stelle, aber ich empfehle es unbedingt in einem solchen Urlaub anzufangen. Der Grund: Man kann genüsslich zuerst an den Buffets schauen, und sich dann im Kompass ansehen, was denn “grün” ist, und was gelb. Rot lässt man weg (bzw. nimmt davon “gerne auch einen Teelöffel )”.
Nach 14 Tagen, in denen ich immer “pappsatt” war, und mich gut fühlte, sah ich auf dem Heimflug an mir herunter, und meinte zu meiner Frau: “Das hat wieder nix gebracht, ich sterb halt früher. ).”
Zu Hause angekommen wurde ich aber eines bessere belehrt. Die Waage zeigte nach 14 Tagen vernünftigem Essen, 6 kg weniger an! Ich staunte nicht schlecht, und blieb dabei.
Nach 2 Monaten war ich wieder beim Arzt mit 15 kg weniger. Ein erneuter Bluttest zeigte, dass der Diabetes weg war. Mein Arzt möchte mich aber alle 6 Monate sehen um das zu kontrollieren.
Weihnachten 2009 war ich dann 25 kg los. Nach heutigem Stand sind es 30 kg und ich sehe aus wie vor 21 Jahren.
Ich möchte mich auf diesem Wege recht herzlich bei Ihnen führ Ihre Arbeit bedanken. Es klingt zwar pathetisch, aber Sie haben mein Leben verändert, wie selten jemand zuvor, und schon garnicht jemand, den ich bisher nicht kennengelernt habe.
Herzlichen Dank für alle Ihre Bücher, und weiterhin viel Erfolg in der Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Egeling
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1. Juli 2010
Heut morgen hat mich mein Wolf aus dem Tiefschlaf gerissen: “Die Handwerker brauchen dich!” Oh was fängt der Tag dann unxunt an. Für alle. Denn dann bin grantig.
Übrigens ist nur der Mensch ist so verrückt und stellt sich einen Wecker hin. Wenn Sie das Folterinstrument nicht abschaffen können, stellen Sie ihn wenigstens klug: Nicht aus dem Tiefschlaf wecken lassen (dann ist man ganz schön gerädert), sondern aus der Traumschlafphase (REM). Die erste REM-Phase haben Sie 60 Minuten nach dem Einschlafen. Dann im 90-Minuten-Takt. Wecker also nach fünfeinhalb, sieben oder achteinhalb Stunden stellen und 15 Minuten Einschlafzeit dazuaddieren.
Also schlafen Sie aus! Im Schlaf regeneriert jede Zelle, der Körper baut Muskeln auf und Fett ab. Das Gehirn räumt auf – und lernt. Acht Stunden Schlaf halten schlank und verlängern das Leben.
Bis bald
herzlichst
Marion Grillparzer
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