Foodparing vom Feinsten

Wer kennt Foodparing? So was wildes Neues, was die Foodies so machen. Aromen kombinieren. So den Kaviar mit der Himbeere und so. Ich bin da leider nicht ganz so experimentierfreudig. Ich freu mich eher, wenn zwei oder drei Dinge sich treffen, die gemeinsam was wahnsinnig Leckeres ergeben – und zum meiner pure-Essphilosophie passen. Ein so ein Ding ist der Bärlauch, der grad überall wächst. Frisch gepflückt Natur & Aroma pur. Ein so ein anderes Ding ist die Makadamianuss. Und wenn die sich dann vereinen in einem Glas, und in das stolpert dann noch irgendwie Mr. Pecorino hinein, dann nenne ich das Foodparing vom Feinsten. Wie in dem kleinen Glas Pesto, dass mir Babs vom Chiemsee mitgebracht hat. Das natürlich sofort mit einer Nudel geparingt …
Das Rezept? Mein Osterei für euch: 150 g Bärlauch | 0,2 l Oliven- oder Macadamianussöl | 70 g Macadamianüsse | 70 g Pecorino | 1 TL Meersalz | ½ TL Pfeffer aus der Mühle im Mixer pürieren – und in kleine Gläschen abfüllen.

Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

Bullet-Proof-Coffee

„Warum schmeckt der Kaffee denn so anders?“ Fragt Wolf und rümpft sein von mir so geliebtes Näslein. In genau der Art, wie er es immer rümpft, wenn er beginnt zu ahnen, dass ich ihn wieder als Versuchskaninchen einsetze.
„Ich hab Kokosöl reingetan.“
„In meinen Kaffee???????“
„Jupp.“
„Wieso das denn?“
„Schützt vor Alzheimer.“
„Und wieso trinkst Du das dann nicht?“
„Ich wollte dich das erst mal ausprobieren lassen, Du bist der Ältere …“
„Sehr witzig.“
„Trinken die alle in den USA. Total im Trend. Bullet Proof-Coffee. Mit zwei Löffel Koksöl, 1 Löffel Raw-Kakao-Pulver. Macht satt, schenkt Energie und Konzentration, wappnet gegen Stress – und ist Medizin pur. Schützt vor Alzheimer, nimmt Gelenkschmerzen, hilft bei Hautproblemen …“
Und schon landet die geliebte Nase im Kaffeebecher mit Kokosnuss. Umgerümpft.

Pestizide in Bier

Das drittliebste Getränk des Deutschen, gleich nach Kaffee und Wasser. Mit 107 Liter im Jahr sind wir pro Mann dabei. So mancher schafft mehr. Nun wächst künftig kein Gras mehr auf dem Bierbauch. Und auch kein Giersch mehr auf der Hüfte. Dafür hat der Krebs dann freie Fahrt. In 14 Biersorten wurde der Unkrautvernichter Glyphosat gefunden, berichtet das Umweltinstitut München. Eine Labor hatte im Auftrag des gemeinnützigen Vereins Biere der 14 beliebtesten Marken Deutschlands untersucht – und war überall fündig geworden (www.umweltinstitut.org). Laut der Weltgesundheitsorganisation ist das Pestizid erbgutschädigend und “wahrscheinlich krebserregend”. Für Bier gibt es bisher keinen Grenzwert, allerdings liegen die im Test gemessenen Werte mit 0,46 bis 29,74 Mikrogramm pro Liter fast bis zu 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser (0,1 Mikrogramm pro Liter). Glyphosat ist ein zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff, rund 5.400 Tonnen werden davon jährlich in Deutschland eingesetzt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch ruft zu einer Unterschriften-Aktion “Nein zu Glyphosat” auf.

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Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

Schoko-Riegel fürs Plastik-Fasten

 

Wie viele Riegel treten gerade den Rückweg an? Wg. Rückrufaktion, wg. Plastik drin. Nun, das kann uns nicht passieren, weil wir ja alle Plastik-Fasten machen. Und selbstgemachte Riegel essen. Wie den da: Bananenscheiben auf einen kleinen Spieß stecken. Bitterschoko im Wasserbad schmelzen. Spieß eintauchen, drehen. Auf Backpapier abkühlen lassen. Plastikfasten pur! Weil da ein Holzstäbchen drin steckt.

Bleibt xunt, bis bald,
Eure Marion Grillparzer

Plastik-Fasten

Eine wunderbar wirkungsvolle Art des Fastens ist das Plastik-Fasten. Da entgeht man dickmachenden Weichmachern – und man tut was für die Umwelt. Was einen glücklich macht, was wiederum die körpereigene Produktion des Appetitzüglerhormon Serotonin beinhaltet. Eigentlich genial. Oder? Jedenfalls haben es die gut, die in Schwabing wohnen. Dort hat in der Schellingstraße der erste “Ohne”-Laden in München aufgemacht. Man kommt mit seinen Behältnissen, kriegt individuelle Portionen und geht ohne Müll nach Hause.

Bleibt xunt,

herzliche Grüße,

Marion Grillparzer

Das Aber-Fasten

 

Ich hatte schon immer ein großes Problem mit den Menschen, die zuhören … und dann ein gewaltiges „Aber“ in den Raum stellen. ABER! Batsch. Lebensbremse angezogen. Mauer aufgebaut. Elan erstickt. Freude genommen. Nun habe ich auf meedia.de gelesen, dass diese armen Abermenschen eigentlich erst einmal und hauptsächlich sich selbst im Weg stehen.
ABER … und dafür gibt es eine einfache Lösung: Bernard Roth, Professor an der Universität von Stanford verspricht, man müsse nur zwei Wörter aus seinem Vokabular streichen, und schon kreuzt der Erfolg viel lieber den Weg. Denn es sind die Wörter, die unser Gehirn davon abhalten, dass wir ein Ziel erreichen. Und wie soll es anders sein, Prof. Bernard Roth empfiehlt, dass man als allererstes das Wort ABER streichen soll. Und es durch UND ersetzen.
Ich möchte ja gerne Yoga machen (jammer) aber (jammer) ich habe viel zu viel zu tun.
Mit „und“ hört es sich dann folgendermaßen an: Ich möchte gerne Yoga machen und ich habe viel zu viel zu tun. Das steht dem Yoga nun nicht mehr im Weg. Das Gehirn verbindet nämlich die beiden Situationen und sucht eine Lösung, wie man beide Ziele erreichen kann. Wie ich zum Beispiel. Ich setze mein Yoga morgens vor das viel zu viele Arbeiten. Das geht dann viel schneller – und ich gewinne Zeit für den nächsten Morgen vor dem viel zu vielen Arbeiten für das „Und-Yoga“.
Das zweite Wort, dass man auf der Lebenserfolgsleiter hinter sich lassen sollte ist „müssen“.
Müsser sind immer Opfer. Sie werden von anderen, von Situationen degradiert nicht selbst entscheiden zu können. Nonsens. Ich muss noch Arbeiten (jammer, Opfer). Ich will noch was fertig machen (mit seiner Lebensrolle zufriedener Selbstentscheider). Diesen Ansatz nennt man übrigens Design-Thinking (Hinterfragen automatisierter Denkprozesse, neue Lösungsansätze kreieren).
Mit diesen beiden Ersatz-Worten kommt man viel besser durchs Leben, polt sein Gehirn um auf mehr Zufriedenheit – und macht einen besseren Eindruck auf andere Leute. Löst Probleme schneller. Ist erfolgreicher mit allem, was man so tut.

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Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

Wie Fasten heilt

Am Wochenende habe ich eine wunderbare Doku in Arte gesehen: “Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung”. Über eine russische Studie über 50 Jahre hinweg. Geheim gehalten. Die dokumentierte, wie Fasten heilt. Allergien, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes und starkes Übergewicht, ja sogar Krebs, kann durch Fasten behandelt werden und neue Studien zeigen, dass noch viel mehr möglich ist. Mag keiner drüber reden. Weil da die Pharmaindustrie nicht dahinter steckt. Fasten heilt. Weil es den Körper dermaßen unter Stress stellt, dass er alle Register zieht, die ihm zum Überleben zur Verfügung stehen. Heilfasten ist nichts essen! Gar nichts. Über Wochen hinweg. Nicht so ein modifiziertes Fasten, das ich so mache, über das ich schreibe. Das man so nebenher zu Hause machen kann. Das auch super ist. Eine wunderbare Prophylaxe – und man kriegt viele Zipperleins in den Griff. Aber chronische Krankheiten heilen, das tut Heilfasten.
Heilfasten ist so ein Stress für den Körper, dass das nur unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden sollte. Wie in der Buchinger-Klinik. Und dann ist es wahrlich eine Wahnsinns-Medizin. Die 70 Prozent der Kranken wirklich hilft. Ohne Nebenwirkungen. Und wenn man das richtig macht, dann schlägt der Körper auch einen anderen Stoffwechsel weg ein und baut wenig Körpereiweiß ab.
Wer interessiert ist, guckt sich das bei Arte an. 52 Minuten. läuft noch bis zum 20 Februar in der Mediathek.
 http://www.arte.tv/guide/de/043980-000-A/fasten-und-heilen
Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

Schnelle Detox-Suppe für die Fastenzeit

Die schnelle Suppe aus dem Handgelenk. Kann man immer brauchen. Ein Beutel Brokkoli, Romanesko, Blumenkohl aus der TK-Truhe. 2 Möhren, 1 Petersilienwurzel, Kräuter, die rumliegen, 1 großes Stück Ingwer in einen großen Topf geben. Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer und Chilischoten würzen. Mit Wasser bedecken. In ca. 15 Minuten bissfest kochen. Im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Mit ein paar Löffel Naturjoghurt, einem Klacks Olivenöl und ein paar leckeren (trocken gerösteten) Kernen genießen. Wer will kann auch noch ein Fischfilet drauf geben. Und in wenigen Minuten garen. Die Suppe kann man sich im Thermosbecher wunderbar mit in die Arbeit nehmen.

Guten Appetit, bleibt xunt!

Herzlichst

Marion Grillparzer

 

Schlamperküche macht Kekshunger

Also, bevor wir nächste Woche gemeinsam loslegen mit dem Zucker-Weizen-Fasten sollten wir ganz gründlich die Küche putzen. Absolute Voraussetzung für Erfolg! Damit nicht Kekse unseren Plan kreuzen. So steht nämlich auf wissenschaft.de heute, dass Schlampküchen den Kekshunger fördern. So Forscher um Lenny Vartanian von der University of New South Wales in Sydney. In einer Studie mit zwei Küchen, einer ordentlichen und einer schlampigen platzierten sie frei zugängliche Schalen mit Keksen beziehungsweise mit Karotten. Und in der schlampigen Küche aßen die Versuchspersonen glatt doppelt so viel Kekse, wie in der ordentlichen. Die Psychologen erklären das durch den Nasch-Lust steigernden Effekt, der durch leichten Stress im Chaos auslöst wird und mit enthemmenden Wirkung: “Das chaotische Umfeld löst vermutlich die geistige Einstellung aus: Alles scheint hier außer Kontrolle – also warum sollte ich mich nicht auch gehen lassen”, sagt Vartanian. Der Wissenschaftler rät zur “Meditation” als Mittel zur Steigerung der Kontrollfähigkeit. Aber wirkungsvoller wäre es schon, die Küche aufzuräumen.
Für die Mitmacher am Mittwoch: Saubere Küche. Keine rumstehende Keksschalen, lieber aktivierte Nüsse und viel Suppe. Eine kleine Meditationsübung parat haben – um sein Selbstkontrollsystem zu schärfen. Kann man auch auf meiner Seite runter laden.
Bis denn! Bleibt xunt,
Eure Marion Grillparzer

Marions Detox-Wasser

Abnehmen. Die Leber entgiften. Damit die uns überhaupt beim Abnehmen und fit sein helfen kann. Eine müde Leber macht uns nämlich sehr, sehr träge. Uns und unseren Stoffwechsel. Zeigt sich derzeit nach den vielen Feiertagen. Und im Frühling, wenn man vorher nicht fastet. Ich bin dafür täglich was zu tun. Zum Beispiel mit meinem Detox-Wasser.

Marions Leber-Detox-Wasser: Apfel, Zimt, Löwenzahnwurzeltee

Einen Apfel in einen großen Krug schnippel, eine Zimtstange rein geben, mit gutem Wasser aufgießen. Dem ganzen mindestens eine Stunde oder auch über Nacht Chill-Zeit schenken – und dann über den Tag verteilt genießen. Wichtig: statt den sonst so üblichen Softdrinks.

Apfel entgiftet die Leber, Zimt reguliert das Insulin runter. Wie kann das im Wasser wirken? Ganz einfach Homöopathie wirkt ja auch. Wasser nimmt nicht nur Stoffe von Apfel und Zimt auf, sondern auch energetische Botschaften. In den USA „trinken clevere Leute keine Cola mehr“ (so Walter Willet, Harvardforscher) – sondern  selbst vitaminisiertes, vitalisiertes Wasser. Zu den cleveren zähle ich auch. Halt hierzulande. Und wenn ich mal so richtig was für die Leber tun möchte, dann mache ich mit dem Wasser, bevor ich es mit Apfel und Zimt bebotschafte einen Löwenzahnwurzeltee. Das ist dann Leber-Detox hoch 10.

Bleibt xunt,
bis bald eure

Marion Grillparzer

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